Was ist CMM Quest v1.3?

CMM Quest v1.3 ist ein Software Programm mit dem man ein Appraisal zur Standortbestimmung konform CMMI-DEV v1.3 durchführen kann.

 

Ein Appraisal macht man, um festzustellen, wo Stärken oder Schwächen in der Vorgangsweise der Software Entwicklung vorhanden sind.

 

Mit CMM Quest v1.3 bewertet man die wichtigsten Prozessbereiche der Software-Erstellung innerhalb weniger Stunden.

 

Das Ergebnis sind zusammenfassende Auswertungen und Analysen in Form von Charts, welche den capability profiles entsprechen. Bei Bedarf kann auch ein WebReport generiert werden.

 

Die Bewertung wird entweder selbst, innerhalb einer Organisation als Gruppe durchgeführt (Self-Appraisal) oder kann durch einen Berater begleitet werden (Guided Self-Appraisal).

 

Ein Appraisal kann aber auch im Stile eines Audits durchgeführt werden, wobei auch die Bewertungen von externen Beratern erfolgt. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne um Ihnen eine optimale Durchführung zu garantieren!

 

Was ist CMMI-DEV v1.3?

CMMI steht für Capability Maturity Model Integration und wurde vom Software Engeneering Institute der Carnegie Mellon Universität entwickelt. CMMI-DEV v1.3 ist die neueste Version von CMMI (Nachfolgemodell des bekannten CMM, dem amerikanischen Pendant des europäischen ISO 15504 bzw. Spice).

 

CMM Quest v1.3 is konform zur continuous representation und der staged representation von CMMI-DEV v1.3.

 

Die continuous representation erlaubt Ihnen, die Reihenfolge der Verbesserungsmaßnahmen so zu wählen, dass es die Unternehmensziele der Organisation am besten trifft und die Risikobereiche der Organisation abschwächt. Zusätzlich ermöglicht sie Vergleiche zwischen und innerhalb von Organisationen auf Prozessbereichsbasis mittels equivalent staging. Ebenfalls möglich ist ein einfacher Vergleich mit International Organization for Standardization and International Electrotechnical Commission (ISO/IEC) 15504, weil die Organisation der Prozessbereiche ähnlich ist.

 

Die Komponenten von continuous und staged representation sind Prozessbereiche, spezifische Ziele, spezifische Praktiken, generische Ziele, generische Praktiken, typische Arbeitsprodukte, Subpraktiken, Beschreibungen der generischen Praktiken und Referenzen. Diese Komponenten lassen sich in drei Gruppen gliedern, nämlich erforderliche, erwartete und informative Komponenten.

 

In der continuous representation können die Prozessbereiche in vier Kategorien unterteilt werden - Prozessmanagement, Projektmanagement, Technik und Support.

 

Spezifische und generische Ziele sind erforderliche Modellkomponenten. Diese müssen durch die geplanten und eingeführten Prozesse einer Organisation erzielt werden. Erforderliche Komponenten werden zum Bewerten der Erfüllung eines Prozessbereiches unbedingt benötigt. Spezifische Ziele treffen auf einen Prozessbereich zu und widmen sich den Eigenschaften, die beschreiben, was zur Erfüllung des Prozessbereichs gemacht werden muss. Es können spezifische Praktiken auf unterschiedlichen cability levels auf dasselbe Ziel abgebildet werden. Jedoch auf jedes Ziel mindestens eine Praktik des cability level 1 abgebildet.

 

Spezifische und generische Praktiken sind erwartete Modellkomponenten. Erwartete Komponenten beschreiben, was eine Organisation gewöhnlich durchführen muss, um einen erforderliche Komponente zu erreichen. Erwartete Komponenten leiten die, die Verbesserungen einführen oder Abschätzungen durchführen. Die spezifischen Pratiken beschreiben die Aktivitäten, welche die Erfüllung der spezifischen Ziele eines Prozessbereiches erwarten lassen. Jede spezifische Praktik bezieht sich auf einen cability level. Generische Pratiken ermöglichen eine Sicherstellung, dass die den Prozessbereichen zugeordneten Prozesse effektiv, wiederholbar und nachhaltig wirksam sind. Subpraktiken sind ausführliche Beschreibungen, welche die Auslegung der spezifischen oder generischen Praktiken leiten.

 

Generische Praktiken können von einzelnen Prozessbereichen folgendermassen abhängen:

  • Einige generische Praktiken beruhen auf der Unterstützung eines Prozessbereichs
  • Andere generische Praktiken können ohne das Ergebnis eines Prozessbereichs nicht durchgeführt werden

 

Informative Komponenten liefern Details, die helfen, sich Gedanken über das Erreichen von Zielen und Praktiken zu machen (Komponenten, die helfen, die Ziele und die Praktiken zu verstehen und wie sie erreicht werden können). Beschreibungen generischer Praktiken sind informative Modellkomponenten, die in jedem Prozessbereich aufscheinen, um Hilfestellung anzubieten, wie die generische Praktiken auf die einzelnen Prozessbereich angewendet werden sollen. Auch die typischen Arbeitsprodukte sind informative Modellkomponenten, welche Beispielausgaben einer spezifischen oder generischen Praktik liefern.

 

Die continuous representation benutzt sechs capability levels, Leistungsprofile und equivalent staging als Organisationsprinzipien für die Modellkomponenten. Sie gruppiert Prozessbereiche mittels Ähnlichkeit und legt capability levels für Prozessverbesserung innerhalb jedes einzelnen Prozessbereichs fest.

 

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Generische Ziele und generische Praktiken treffen auf mehrere Prozessbereiche zu. Sie definieren eine Reihenfolge von capability levels, welche Verbesserungen darstellen in der Umsetzung und in der Wirksamkeit aller Prozesse, die Sie verbessern wollen.

 

Diese Darstellung fokussiert auf best practices, welche von Ihrer Organisation zur Verbesserung der ausgewählten Prozessbereiche verwendet werden können.

 

Alle CMMI-Modelle mit einer continuous representation spiegeln die capability level in ihrem Design und Inhalt wieder. Ein capability level besteht aus ähnlichen spezifischen und generischen Praktiken für einen Prozessbereich, welche die Prozesse der Organisation verbessern können, die zu diesem Prozessbereich gehören. Wenn Sie die generischen und spezifischen Ziele eines Prozessbereiches auf einem bestimmten capability level erfüllen und diesen capability level erzielen, ernten Sie den Nutzen der Prozessverbesserung.

 

Capability level bauen auf einander auf und stellen somit eine empfohlene Reihenfolge für den Weg der Prozessverbesserung zur Verfügung. Es gibt sechs capability level, welche von 0 bis 5 nummeriert sind.

 

files/content/cmmquest/images/CLs.jpg

 

Das Erreichen des capability level 1 eines Prozessbereichs ist gleichwertig mit der Erfüllung des Prozessbereichs oder genau gesagt mit dem erreichen der spezifischen Ziele des Prozessbereiches.

 

Das Erreichen des capability level 2 eines Prozessbereichs ist gleichwertig damit, dass Sie die Leistung des Prozessbereiches managen. Es gibt eine Politik, die anzeigt, daß Sie ihn durchführen werden (ein oder mehrere Prozesse, die vorgesehen sind, ihn abzudecken). Es gibt einen Plan für die Durchführung, es stehen Resourcen zur Verfügung, die Verantwortlichkeitsbereiche wurden zugeteilt, Training für die Durchführung wurde erhalten, ausgewählte Arbeitsprodukte zur Durchführung des Prozessbereiches wurden kontrolliert, usw.

 

Das Erreichen des capability level 3 eines Prozessbereichs setzt voraus, daß es einen organisatorischen Standardprozess; oder Prozesse gibt, die diesen Prozessbereich umfassen, der auf die spezifischen Erfordernisse zugeschnitten ist.

 

Manchmal kann es notwendig sein, achievement profiles einer Organisation in maturity levels überzuführen. Diese Konvertierung erfolgt mittels equivalent staging.

 

Nähere Informationen finden Sie unter: www.sei.cmu.edu/cmmi/

 

 

CMM und Capability Maturity Model sind von der Carnegie Mellon Universität am US Patentamt eingetragene Marken. CMMI und CMM Integration sind Service Marks der Carnegie Mellon Universität. Das Software Engineering Institute (SEI) ist eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die durch das U.S. Department of Defense gesponsert und von der Carnegie Mellon Universität betrieben wird.
Die Betreiber dieser Website stehen in keiner Weise mit der Carnegie Mellon Universität in Verbindung.
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